2016

Adventskonzert vom 18.12.2016

Feierlicher Jahresausklang mit Verabschiedungen

 

Einer jahrelangen Tradition folgend, lud die Musikgesellschaft Wangen am vierten Advent zu ihrem alljährlichen Adventskonzert in die Gallus-Kirche in Wangen ein. Mitgestaltet wurde der Anlass durch den Männerchor Wangen, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern konnte, und der Jugendband der Musikschule Wangen. Aus aktuellem Anlass wurden am Ende des Konzertes zwei verdiente Vereinsangehörige öffentlich verabschiedet. Eröffnet wurde das Konzert in der fast gefüllten Kirche durch die Jugendband. Unter Leitung von Viktor del Ponte trug die kleine Formation die Titel "Ain`t No Sunnshine", "Chitlins con Carne" und "Pleas don`t Stop the Music" mit viel Engagement und Können vor, wofür sie grossen Applaus ernteten. Himmlische Fanfarenklänge ertönten, als die MG Wangen ihren Konzertteil mit "Fanfare for a Friend" von Bernd Appermont eröffnete. Unter der Erde, so die vereinfachte Übersetzung des Titels "subTERRA", lässt viele Schlüsse zu. Daniel Weinberger gelang mit dieser Komposition ein Meisterwerk. Die MG Wangen verstand es unter der bewährten Stabführung von Lukas Vogelsang mit ihren Instrumenten hervorragend die Ängste, das Bangen und Hoffen bis zur Rettung von verschütteten Bergleuten musikalisch hautnah umzusetzen. Mit "Freue dich Welt" von G.F. Händel eröffnete der Männerchor Wangen unter der Leitung von Roland Basler seinen Konzertteil. Mit den Liedern "Licht in der Nacht" und "AveGlöcklein" von Manfred Bühler wurde das Konzert fortgesetzt. In letzteren brillierte die junge Nachwuchssängerin Jessica Vogel als Solistin mit ihrer glasklaren Mädchenstimme. Joe Mauron solierte im weltberühmten "Trommellied" von Wolfgang Lüderitz. Leicht und locker dargeboten wurde das von Jay Smith und Rob Balfoort geschaffene "Chant c`est Noél" mit rundem, vollem Sound der MG Wangen. Verschiedene bekannte Advents - und Weihnachtslieder erklangen in "Wir freuen uns auf Weihnachten" von Guido Reichert. Aus dem Film "Sister Acts" mit Whoopy Goldberg, der singenden und swingenden Nonne, interpretierte die MG Wangen "I will follow Him" als offiziellen Konzertabschluss. Auch hier zeigte die Formation nochmals ihre wahren Qualitäten. Mit einem lang anhaltenden Applaus wurde allen Akteuren der Dank der Zuhörerschaft übermittelt. Nach fünfundfünfzig Dienstjahren als Fähnrich der MG Wangen, wurde Peter Christ geehrt und verabschiedet. Dem scheidenden musikalischen Leiter Lukas Vogelsang wurde ebenfalls ein Präsent übergeben und ihm für seine siebenjährige, sehr erfolgreiche Arbeit gedankt. Beide Geehrten wurden mit einem grossen Sonderapplaus verabschiedet. Gemeinsam, Orchester, Männerchor und Publikum intonierten bei Kerzenlicht "Stille Nacht - Heilige Nacht" und nahmen die feierliche weihnächtliche Stimmung mit in die dunkle Nacht.

(Kurt Schärer)

Frühlingskonzert vom 07.05.2016

«Ici c’est Wangen»

 

Die Musikgesellschaft Wangen ist in guter Form: dies das Fazit ihres Auftritts am Muttertagssamstag.

 

Wie pflegen die Fans welscher Eishockeyvereine ihr gesundes Selbstverständnis jeweils zu dokumentieren? Richtig: etwa mit dem Slogan «Ici c’est Fribourg». Ähnliches liesse sich von der Musikgesellschaft Wangen sagen, die am Samstagabend in der Turn- und Festhalle Alp mit einem musikalischen Feuerwerk glänzte und mit breiter Varietät aufwartete. Montreux, Austragungsort des heurigen eidgenössischen Musikfestes, warf seine Schatten voraus. Für die MG Wangen gilt nach diesem Frühlingskonzert: Selbstwahl- und Aufgabenstück («Pacis Valley» und «Colorado») gelungen, auch wenn Ersteres mit spürbar mehr Frische, Präzision, Feuer und Leidenschaft gegeben wurde. Präsident Patrik Schärer dazu: «Am Aufgabenstück üben wir erst seit knapp drei Wochen. Da ist bestimmt noch Luft nach oben.» Denn: «Wir sind auf einem guten Weg.»

Jenseits von Freudenkonzerten Herausgehoben werden muss auch der Titel «Nuclear Power» zum Schluss des ersten Programmteils. Melodisch-harmonisch eher jenseits üblicher Freudenkonzerte, bewies die MG Wangen auch bei diesem sphärisch anmutenden Werk von Otto M. Schwarz Grösse. Stürzende Klangbilder, vor sich hinrollende Disharmonien, gefolgt von einer tonalen Auflösung in Minne. Dass es sich dabei um Tschernobyl, Fukushima und eine den Katastrophen folgende Welt energetischen Gleichklangs handelte, wirkte fast beruhigend.

Locker dann der zweite Programmteil: Mit Solis gespickte Fragmente aus der «leichten Muse», wenns so was heute überhaupt noch gibt. Herausstechend: Direktor Lukas Vogelsang sorgte für Animation und Moderation, gleichzeitig. Seit Jahren in solchen Momenten als Erfolgsgaranten in der Blasmusikszene dabei: Elemente der «Blues Brothers», die jeweils zu allerlei Requisitenzauber führen: aufgesetzte Hüte und Sonnenbrillen inklusive. Das war auch in Wangen nicht anders. Traditioneller Schlusspunkt aber ist und bleibt jeweils der Wangner Marsch, spontan dirigiert von Marc Lüthi aus dem Publikum: Chefdirigent Lukas Vogelsang hatte vor Jahresfrist gemeint, den Marsch wolle er nicht mehr dirigieren. Nun, mit Lüthi klappte es auch. (Urs Huber, OT)

153. Vereinsversammlung vom 23.01.2016

Patrik Schärer wurde zum Präsidenten gewählt

 

Die Vereinsversammlung der Musikgesellschaft Wangen musste von diversen Rochaden in der Vereinsleitung Kenntnis nehmen. Mit grossem Applaus wurde Patrik Schärer als neuer Präsident gewählt.

 

„Aussen“ - Präsidentin Cornelia Nussberger durfte zur 153. Vereinsversammlung die anwesenden Vereinsmitglieder begrüssen, leider gab es etliche Entschuldigungen. Mit dem Genehmigen des Protokolls der letzten Vereinsversammlung wurden die Geschäfte gemäss Traktandenliste in Angriff genommen. Kassierin Jeanine Felder stellte die Rechnung 2015 kurz vor, diese wies ein kleines Defizit aus. Den Jahresberichten der verschiedenen Gremien konnten die Highlights des vergangenen Jahres nochmals fast bildlich entnommen werden. Der sehr spannend und poetisch verfasste Bericht unseres Dirigenten vermochte zu überzeugen. Die erarbeiteten musikalischen Fortschritte der Musikantinnen und Musikanten unter der Stabführung von Lukas Vogelsang, konnten anlässlich der traditionellen Konzerte und dem sehr guten Abschneiden am luzernischen Musikfest in Sempach eindrücklich festgestellt werden. Man darf auf die weiteren Auftritte (Frühlingskonzert vom 07. Mai 2016) gespannt sein. In den leitenden Gremien gab es grössere Vakanzen zu vermelden. Im Vorstand, ersetzt Patrik Schärer als Präsident das System der Co – Präsidentinnen. Cornelia Nussberger wirkt neu als Vizepräsidentin und Ramona Stäbler wurde als neues Vorstandsmitglied gewählt. Sie tritt an die Stelle von Judith Studer, welche als umsichtige „Innen“ – Präsidentin nach zwei Jahren zurück tritt. Direktion, Lottokommission, Fähnrich und Rechnungsrevisoren wurden für ein weiteres Jahr mit Applaus wieder gewählt. Manuela Villiger gab nach 4 Jahren wirken in der Musikkommission ihre Demission bekannt. An ihre Stelle wurde Dieter Ledl gewählt. So konnten im Eilzugstempo alle Chargen optimal besetzt werden. Das Jahresprogramm 2016 wurde ausgiebig diskutiert. Neben der Teilnahme an den traditionellen Anlässen, wird die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Montreux das Highlight 2016 werden. Das Budget 2016 wird wiederum ein Defizit ergeben. Nach dem Imbiss durfte die Präsidentin, für ihren sehr guten Probenbesuch folgende Mitglieder auszeichnen: Judith Studer, Alexandra Ledl, Matthias Gäumann, Doris Wanner, Dieter Ledl und Ramona Stäbler. Mit einem Präsent an die zurück tretenden Funktionsträger, Cornelia Nussberger und Judith Studer als Co-Präsidentinnen, Manuela Villiger als Muko-Mitglied, Johannes Gäumann als Vize-Dirigent, Corinne Brasser als MuKo-Obfrau, Angelika Jansen als Mitglied der Lottokommission und Gabi Jäggi als Veteranenobfrau wurde allen für die geleistete Arbeit gedankt. . In ihrem Schlusswort gab die scheidende Präsidentin der Hoffnung Ausdruck, dass das Vereinsjahr 2016 ebenfalls so erfolgreich und harmonisch über die Bühne gehe wie diese 153. Vereinsversammlung. (jwe)

 

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